Schwimmverein Georgsmarienhütte

 

 

50 Jahre 

Schwimmverein Georgsmarienhütte von

1957 e.V.

Chronik


 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vorwort
  2. Die Vereinsgründung
  3. Geschichtliche Entwicklung des Vereins
  4. Besondere Persönlichkeiten
  5. Wasserball
  6. Schwimmen
  7. (in Arbeit)
  8. Fair-Play-Pokal
  9. Geselliges Vereinsleben

Anhang:

Vorstandsregister


Vereinsbestenlisten

 

1. Vorwort

Liebe Vereinsmitglieder, Freunde, ehemalige Mitglieder.

50 Jahre Schwimmverein Georgsmarienhütte.

Wir, der jetzige Vorstand und der Festausschuss zur Organisation der Veranstaltungen zu unserem Jubiläum, haben uns gedacht, eine Vereins-Chronik gehört dazu.

In 50 Jahren ist so viel passiert, viele aktive Schwimmer und Wasserballspieler haben ihre Bahnen geschwommen, Wettkämpfe bestritten, Wasserballspiele gewonnen und verloren, Meisterschaften errungen und mit Freunden viele gemeinsame Stunden verbracht.

Kinder haben Schwimmen gelernt, weiter trainiert und Urkunden und Pokale gewonnen. Gemeinsam wurden Fahrten und Freizeiten durchgeführt, an die sich viele mit Freude zurück erinnern.


Wir hoffen und wünschen uns, dass noch viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene Freude, Spaß und tolle Erlebnisse in unserem Verein erleben.


2. Die Vereinsgründung

Es begann alles im Waldbad in Georgsmarienhütte.

Der damalige Schwimmmeister im Waldbad, Walter Meyer, war die treibende Kraft, den Schwimmsport in Georgsmarienhütte neu zum Leben zu erwecken.

Das Waldbad war im Sommer der Treffpunkt für diejenigen, die das nasse Element liebten. Walter Meyer hatte ein Auge für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Spaß am Schwimmen hatten.

Aufnahme vom Waldbad aus dem Jahre 1958

Unter seiner Leitung wurde die erste Interessengemeinschaft gegründet.

Die ersten Schwimmveranstaltungen wurden dann unter dem Vereinsdach des Turnvereins Georgsmarienhütte besucht.

Schon zur Gründerzeit des Vereins im Jahre 1957 traf man sich jeden Montag und Donnerstag im Waldbad zum Schwimmtraining, und natürlich auch sonst, um sich im nassen Element auszutoben.

Im Februar 1957 war es dann so weit. Die vorhandene Idee, einen eigenen Verein zu gründen, wurde in der damaligen Gaststätte Westerbusch an der Unteren Findelstätte in die Tat umgesetzt.

Die Vereinsgründer waren:
 

  • Dr. Gerhard Wellnitz
  • Jürgen Grosse
  • Wilfried Berkemeye
  • Günter Bruns
  • Eckhard Palm
  • Alois Westerbusch
  • Peter Risse
  • Manfred Bertram
  • Rainer Fox
  • Walter Meyer


Um dem neu gegründeten Verein organisatorische und fachliche Starthilfe zu leisten, konnte Walter Meyer den ehemaligen Trainer vom Neptun Osnabrück, Heinrich Thörner, gewinnen.

Heinrich Thörner, der über viel Erfahrung im Vereinsleben verfügte, erklärte sich bereit, für die ersten 6 Monate dem SVG unter die Arme zu greifen.

Aus den 6 Monaten wurden dann fast 30 Jahre.

Innerhalb kurzer Zeit konnte der neue Verein, ohne Werbung für den Schwimmsport zu machen, bereits ca. 50 Mitglieder zählen.

Der erste Vorstand von der Generalversammlung,
gewählt am 6. März 1957

1. Vorsitzender:

Alois Westerbusch

2. Vorsitzender:

Reinhold Möllenkamp

Kassenwart:

Charlotte Grottendieck

Schriftführer:

Helmut Friese

Sportwart:

Walter Meyer

Jugendleiter:

Horst Palm

Mädelvertreterin:

Elsbeth Schlöder

Pressewart:

Hugo Möllenkamp

Wasserballwart:

Heinz Hummel

 


3. Die geschichtliche Entwicklung des Vereins

Die ersten Jahre konnte der Verein nur im Sommer im nicht beheizten Waldbad trainieren. Ein Hallenbad gab es zu dieser Zeit noch nicht.
Selbst bei Wassertemperaturen von 16 °C wurde im Herbst noch das Training durchgeführt.

Im Winter traf man sich dann in der Sporthalle, um durch Trockenübungen fit zu bleiben. Da man durch dieses Handicap gegenüber den Städten und Gemeinden, die über Trainingsmöglichkeiten im Hallenbad verfügten, benachteiligt war, gab es separate Meisterschaften für VOW (Vereine ohne Winterbad).

Bei den Meisterschaften der Vereine ohne Winterbad konnten beachtliche Erfolge erzielt werden, sogar eine deutsche Meisterschaft über 1500 m durch Reinhard Stricker wurde errungen. Auch im Wasserball spielte der SVG bis zu den deutschen Meisterschaften mit.
 

Trainingsbesprechung im Waldbad, Sommer 1969

     

Der Bau eines Hallenbades

Im Jahre 1970 wurde ein Hallenbad in Georgsmarienhütte gebaut.

Nun war der Zeitpunkt gekommen, dass sich dem Verein neue Möglichkeiten boten.

Mit dem Hallenbad war es nun möglich, jeweils montags und donnerstags das ganze Jahr hindurch zu trainieren.

Schwimmveranstaltungen und Wasserballspiele waren nun auch in der kalten Jahreszeit möglich.


Die Mitgliederzahl stieg hierdurch von ca. 120 bis auf über 500 Mitglieder rasant an.

Viele Helfer organisierten das Kinderschwimmen, das Wasserballtraining der Jugend und Herren, sowie das Schwimmtraining der Wettkampfmannschaft.

Schwimmwettkämpfe, Kreis- und Bezirksmeisterschaften wurden mit einer großen Wettkampfmannschaft regelmäßig besucht. Durch diese Fahrten wurde es notwendig, dass ein fahrbarer Untersatz angeschafft werden musste. Durch gute Kontakte zur Feuerwehr in Oesede kauften wir dort unseren ersten vereinseigenen WV-Bulli, der feuerrot lackiert war. Hierdurch waren wir für Fahrten zu Veranstaltungen deutlich flexibler.

Unser 25-jähriges Vereinsjubiläum wurde mit einem großen Schwimmwettkampf am 11. August im Freibad Georgsmarienhütte gefeiert.

Außerdem fand eine Festveranstaltung am 19.August 1982 im Kasino statt.
 

Bild vom 25. Jubiläumveranstaltung: v.l.n.r.: Peter Risse, Manfred Bertram, Günter Bruns, Oskar Hummel, Rainer Fox, Jürgen Grosse, Heinrich Thörner, Wilfried Berkemeyer, Eckhard Palm

Auch in den letzten 25 Jahren hat sich der Schwimmverein stetig weiter entwickelt.

Die Wasserballmannschaft der 1. Herren ist zeitweise in die Verbandsliga aufgestiegen. Die Schwimmerinnen und Schwimmer konnten Erfolge bei den Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften erreichen.


 

4. Besondere Persönlichkeiten 

In einer Vereins-Chronik dürfen die Personen nicht unerwähnt bleiben, die mit viel Idealismus den Verein getragen haben.

Heinrich Törner

Heinrich Thörner

Eine Person, die hier besonders genannt werden muss, ist Heinrich Thörner.

Heinrich Thörner, der den Verein nach der Gründung eigentlich nur die ersten 6 Monate unterstützen wollte, hat dann fast 30 Jahre die sportliche Leitung des SVG übernommen und erfolgreich den Verein geführt.

Heini Thörner, wie er von vielen genannt wurde, hat in seiner Jugend selber erfolgreich geschwommen und Wasserball gespielt. Beim SVG hat er viele Kinder und Jugendliche für das Schwimmen und für das Wasserballspiel begeistert.

Mit viel Idealismus hat er jedem „Schützling“ die richtige Schwimmlage beigebracht und gezeigt, wie der Ball richtig gefangen und geworfen wird.

Er hat die Wettkämpfe organisiert, hat Meldeergebnisse und Protokolle getippt und die Fahrten zu den Wettkämpfen organisiert.

In besonderer Erinnerung bleiben für die damaligen Sportler die Fahrten in seinem privaten Ford 15 M zu den Wettkämpfen. Wir haben unser Ziel aber immer erreicht.


Heinrich Thörner war der Macher und Organisator im Verein.

Aus gesundheitlichen Gründen musste er dann 1985 im Alter von 76 Jahren die Vereinsarbeit aufgeben.


Der Verein braucht solche Persönlichkeiten, die sich im Verein engagieren und ohne große Worte mit anpacken. Heinrich Thörner war so eine besondere Person.

Wir haben ihm viel zu verdanken.


Oskar Hummel

Ebenfalls erwähnt werden muss Oskar Hummel, der als Vereinsvorsitzender von 1965 bis 1989 den Verein geleitet hat.

Oskar Hummel, der außerdem in vielen Bereichen der Kommunalpolitik tätig war, hat durch seine Erfahrung dem Verein in organisatorischen Dingen sehr geholfen.

Oskar Hummel

Oskar Hummel wurde zum Ehrenvorsitzenden des Vereins gewählt, nachdem er das Amt des 1. Vorsitzenden 1989 an Jürgen Grosse abgegeben hatte.

 

August Schubert

August Schubert war von 1970 bis 1983 der ruhende Punkt für die kleinen Kinder, die das Schwimmen lernen wollten.

Bei „Herrn Schubert“ war das möglich, hier hat jedes Kind die anfängliche Angst vor dem Wasser verloren.

Mit viel Verständnis für die Kleinsten und mit den richtigen Übungen hat August Schubert jedem das Schwimmen beigebracht. In seiner ruhigen, zuverlässigen und gelassenen Art war er jeden Montag und Donnerstag beim Training zur Stelle.


Die „Dröge-Mafia“

Eine Besonderheit gibt es im SVG, die  „Dröge-Mafia“.

Die „Dröge-Mafia“ besteht aus Seppel & Anita Beermann, Jürgen & Elke Grosse und Manfred & Karen Beermann.

Fast alle sind seit der Vereinsgründung mit dabei, und haben sich aktiv im Schwimmen und Wasserball eingebracht, und später dann jahrelang im Vorstand mitgearbeitet.

Jürgen Grosse als Mitbegründer des Vereins hat als 2. Vorsitzender von 1976 bis 1989 und als 1. Vorsitzender von 1989 bis 1996 den Verein geleitet.

Seine Frau Elke hat mehrere Jahre lang als Schriftführerin die schriftlichen Angelegenheiten des Vereins geregelt. Ebenso hat Elke jahrelang bei den Schwimmveranstaltungen die Protokolle geschrieben.

Elke und Jürgen Grosse

Seppel Beermann, als aktiver Wasserballspieler, lange Jahre Wasserballwart und Organisator für alle Dinge im Verein, war und ist immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird.

Als jetziger Betreuer für unseren Vereinsbulli ist er nicht zu ersetzen.

Anita Beermann als erfolgreiche aktive Schwimmerin und Talent in den Anfangzeiten des Vereins hat sich ebenfalls immer bei Veranstaltungen und Wettkämpfen für das Vereinsleben eingesetzt. Über lange Jahre hat Sie die Cafeteria bei unseren Schwimmveranstaltungen organisiert.
 

Seppel und Anita Beermann

Die dritten im Bunde sind Manfred und Karen Beermann.

Manfred Beermann hat von 1971 bis 1997 die Kasse des SVG immer einwandfrei geführt und wurde bei den Buchungen von seiner Frau Karen tatkräftig unterstützt. Unter seiner Leitung wurde auch der erste vereinseigene Bulli angeschafft.

Manni Beermann hat mit den Finanzen immer sorgfältig gehaushaltet.

Für die sportlichen Belange war immer Geld vorhanden.

Karen Beermann hat ebenfalls jahrelang das Protokoll bei unseren Schwimmveranstaltungen geschrieben.

Karen und Manfred Beermann

Der Name „Dröge-Mafia“ ist entstanden, weil diese Vereinsmitglieder sich regelmäßig donnerstags in der Gaststätte Dröge treffen. Natürlich erst nach dem Schwimmen. Beim geselligen Beisammensein wurde dort beim Bier über neue Ideen für den Verein nachgedacht.

  • Was wird im Verein gebraucht?
  • Wo gibt es ein Problem?
  • Wie kann es organisiert werden?
  • Wo klemmt es?

Für den Verein kam und kommt so zum Schluss immer etwas Positives heraus.

Ohne diese Unterstützung würde dem Verein etwas fehlen.


5. Wasserball

Wasserball wird schon seit der Gründerzeit im SVG gespielt und hat eine große Tradition.

Zuerst spielte der SVG in den Meisterschaften der Vereine ohne Winterbad mit. Doch mit der Erbauung des Hallenbades nahmen die Mannschaften auch an den ganzjährigen Spielrunden teil.

Die Teilnahmen an Landes- und Norddeutschen Meisterschaften gehörten zur Regel. Mal erfolgreich mal weniger erfolgreich, aber immer stand der Spaß und die Freude am Wasserballspiel an erster Stelle.

So hat der SVG in den 80-er Jahren lange Zeit in der Verbandsliga erfolgreich mitgespielt.

Wasserballer Herrenmannschaft Verbandsliga 1982 im Niedersachsenbad


Reihe oben v.l.n.r: Klaus Hein, Seppel Beermann, Karlheinz Recker, Andreas Fischer, Peter Faste, Hartnut Ossowiski, Detlef Antonewitz, Peter Albrecht, Andreas Uecker

Reihe unten v.l.n.r.: Axel Brunsmann, Friedhelm Nauber, Ulf Heinke, Jörg Konrad, Andreas Wagner, Detlef Ruthemeyer


Durch die gute Jugendarbeit hat sich der SVG im Laufe der Zeit zu einer richtigen Talentschmiede entwickelt. Seit dem Jahre 2000 wird durch den Trainer Heiko Beermann eine eher leistungsorientierte Jugendarbeit betrieben.

Mit der Teilnahme an der deutschen C-Jugend-Wasserball-Endrunde 2003 wurde der bisher größte Erfolg gefeiert.

Die Mannschaft von 2003, die an den deutschen Meisterschafen der C-Jugend teilnahm


 

Hintere Reihe v.l.n.r.: Christian Heinrich, Janis Kothöfer, Ilja Averdiek, Paul Dieterle, Christian Schwager, Dennis Gödde, Maximilian Schrapel und Trainer Heiko Beermann.

Vordere Reihe v.l.n.r.: Dimitri Immermann, Eugen Stenke, Ilja Immermann, Andre Rinker, Christian Averdiek, Nils Nauber.


Dieser Erfolg bekräftigte den SVG, die Jugendarbeit weiter auszubauen.

2003 wechselten sogar mehrere Talente des SVG zu den heutigen Bundesligisten Hellas Hildesheim und ASC Duisburg.

Durch die kontinuierliche Jugendarbeit ist der SVG seit 2004 Landeswasserballstützpunkt im Bezirk Weser-Ems.

Außerdem sind 7 Wasserballspieler des SVG in der jetzigen Jugendlandesauswahl vertreten.

Mit einer großen Anzahl an Kindern, beim Wasserballnachwuchs, ist der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft schon gelegt . 

Der Wasserballnachwuchs in unserem Verein zusammen mit den Trainer Heiko Beermann

Die heutige Herrenmannschaft, die im Bezirk Weser-Ems spielt, wird durch nachrückende Jugendspieler immer wieder verstärkt.


In der Bezirksliga Weser-Ems spielt die Herrenmannschaft sehr erfolgreich mit.

Hier ein paar Daten und Fakten:   

Derzeit spielen die C- und D-Jugend in den Bezirken Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen Wasserball.

2002:
C- und B-Jugendmeister im Bezirk OWL, 3. Platz bei den Landesmeisterschaften, 4.Platz bei der  Norddeutschen-Meisterschaft und Teilnahme an der Deutschen  Meisterschaft

2003:
C und B – Jugendmeister im Bezirk OWL,
3.Platz bei den Landesmeisternschaft,
2.Platz bei der Norddeutschen-Meisterschaft und
6.Platz bei der Deutschen Meisterschaft.

2004:
A- und B-Jugendmeister im Bezirk OWL


2005:
D-Jugendmeister Bezirk OWL und 3. Platz bei der Niedersachsenmeisterschaft

2006:
D-Jugendmeister Bezirk OWL
3.Platz bei der
Niedersachsenmeisterschaft
4. Platz bei der Norddeutschen-Meisterschaft und Teilnahme an der Deutsche Meisterschaft
2. Platz bei  der E-Jugendlandesmeisterschaft und
2. Platz der Norddeutschen Meisterschaft

2007:
D-Jugend 3. Platz bei der Südwestfalenmeisterschaft,
2. Platz bei der Landesmeisterschaft und         Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft.

Ziel ist die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft
Die C-Jugend ist Bezirksmeister im Bezirk OWL

Aktuell hat sich die D-Jugend des SVG das Ziel gesetzt, im Jubiläumsjahr 2007 die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft zu erreichen.


Hintere Reihe v.l.n.r.: Betreuer Timo Hachmeister, Leon Eilermann, Alexander Wissmann, Sven Schröder, Jonas Hoffmeier, Hening Tovar, Jonas Marotz, Trainer Heiko Beermann.

Vordere Reihe v.l.n.r.: Artyon Hinewitsch, Felix Herkenhoff, Shirin Beermann, Aylin Rodriques, Arne Flaßpöhler, Lukas Hülsmann


Ein besonderes Erlebnis ist das Trainingslager der Wasserball Jugend:

Seit 2002 reist der SVG jedes Jahr ins Trainingslager, welches meistens in den Osterferien stattfindet.

Dies ist eine gute Vorbereitung auf die bevorstehende Saison.

Die Jugendlichen waren schon in der Slowakei, Litauen, St. Petersburg und Ungarn.

Diese Reisen sind nicht nur für den sportlichen Erfolg, sondern auch für das soziale Zusammenleben sehr wichtig. Es werden immer Unternehmungen in diesen Trainingslagern mit eingebaut, damit die Kinder auch die Gegebenheiten der besuchten Länder kennen lernen.

Auch die ganz kleinen Wasserballzwerge haben schon viel Spaß beim Wasserball Spielen.


Außerdem haben sie schon einen richtigen Erfolg erzielt.

Unsere E-Jugend nimmt seit 3 Jahren an den offiziellen Meisterschaften im Landesschwimmverband teil und ist seitdem immer in den Medaillenrängen vertreten gewesen.


Hintere Reihe v.l.n.r.: Niklas Igekbring, Christoph Deutz, Lukas Hülsmann, Simon Buller, Christian Diekamp, Johannis Buse

Vordere Reihe v.l.n.r.: Aylin Rodrigues, Johannis Hehmann, Joschua Masshobeke, Artjon Hinewitsch, Moritz Heda, Julian Leuders

Vorne v.l.n.r.: Vadin Popov, Tessa Hachmeister, Kai Christian Grindel


 

6. Schwimmen

Die Erfolge, welche die Schwimmmannschaft in der Anfangzeit erzielen konnte, waren beachtlich, wenn man berücksichtigt, dass in der kalten Jahreszeit in Georgsmarienhütte kein Hallenbad für das Schwimmtraining zur Verfügung stand.

Teilnahmen bis zu den Norddeutschen- und den Deutschen Meisterschaften konnten aber errungen werden.

Ebenso wie für die Wasserballer war der Bau des Hallenbades für die Schwimmmannschaft die Möglichkeit, sich zu verbessern.

Diese Möglichkeit wurde genutzt.

Der Trainingsbetrieb wurde in verschiedenen Gruppen eingeteilt.

Angefangen von der Kinderstunde über das Jugendtraining bis hin zum Leistungstraining wurde jeden Montag und Donnerstag trainiert.


1970 kam die Nichtschwimmerausbildung, unter Leitung von August Schuber, hinzu.

Von 1970 bis 1980 fanden gegenseitige, regelmäßige Besuche von Schwimmveranstaltungen mit dem holländischen Verein aus Zeist statt. Ebenfalls fanden mehrere Fahrten zu den Schwimmveranstaltungen nach Berlin statt, wo auch der besondere Status der damals geteilten Stadt im Vordergrund stand.
 

Einige Teilnehmer der Berlinfahrt 1991

Ein Trainingslager in Spanien im Jahre 1990 bleibt für die damaligen Teilnehmer ebenfalls in guter Erinnerung.

Mit einer großen Mannschaftsstärke konnte der SVG regelmäßig an den Kreis- und Bezirksmeisterschaften teilnehmen. Die Meisterschaften fanden meistens im Niedersachsenbad statt, an das sich bestimmt noch viele Ehemalige mit Freude erinnern.

Im SVG gab und gibt es immer wieder Leistungsträger, die sich für die Landesmeisterschaften und sogar darüber hinaus qualifiziert haben.

In den 80-ern dominierte eine starke Frauenmanschaft des SVG klar die Rekorde. Heike Köller hält seit 1982 den Vereinsrekords über

  • 200m Freistil (2:24,90)
  • 400m Freistil (5:07,30)
  • 800m Freistil (10:38,50)
  • 100m Freistil (1:06,00) [1983]

Ilona Arensmann hält den Vereinsrekord über

  • 200m Lagen (2:46,40)
  • 400m Lagen (6:09,10)

Die aufgestellten Vereinsrekorde wurden kontinuierlich verbessert.

Marco Tobias und Sven Kerl sind bei den Herren zu erwähnen, die von 1992 an erfolgreich waren.
Marco Tobias stellte folgende rekorde auf:

  • 100m Freistiel (0:56,13)
  • 200m Freistiel (2:04,00)

Sven Kerl hält noch heute folgende Vereinsrekorde:

  • 50m Brust (0:32,10)
  • 100m Brust (1:12,60)
  • 200m Brust (2:44,95)

Bei den Frauen waren von 1990 bis 2000 die Schwimmerinnen Birgit und Nadine Kasselmann, Tanja Kerl, Bianca Lintker und viele andere sehr erfolgreich

Besonders ist hier zu erwähnen das Bianca Lintker an den Deutschen Meisterschaften in Leipzig teilgenommen hat.

In den letzten Jahren wurden einige Vereinsrekorde durch Marc Lauxtermann verbessert, darunter alle Schmetterlingstrecken und alle Rückenstrecken. Über 400m, 800m und 1500m Freistiel hält er ebenfalls den Vereinsrekord.

Corinna Blutguth hat 2002 den Rekord über 50m Brust und 2006 den über 100m Brust eingestellt.

Aktuell ist die Schwimmabteilung ebenfalls gut aufgestellt.

Das Jugendteam und das Topteam wird unter Anleitung von Trainer Stefan Geisler auf die Wettkämpfe vorbereitet.
 

Die Schwimmmanschaft aus dem Jahr 2012

Einmal in Jahr veranstaltet der SVG ein internationales Teutoburger Wald Schwimmfest im Panoramabad. Zu dieser Veranstaltung kommen die befreundeten Vereine aus dem Umkreis und der holländische Schwimmverein aus Ridderkerk, mit dem seit über 10 Jahren ein sportlicher Austausch stattfindet. 

Teutoburger Wald Schwimmfest in Panoramabad Georgsmarienhütte

Zum Jahresende werden tradizionell die internen Vereinsmeisterschaften durchgeführt.

Jeweils in zwei Altersklassen werden die Vereinsbesten ermittelt.

Die Siegerehrung der neuen Vereinsmeister findet dann im Rahmen des alljährlichen Grünkohlessens statt.

Vereinsmeister 2007 der Herren v.l.n.r.: Janis Kothöfer (3.), Marc Lauxtermann (1.), Eugen Stenke Platz (2.)

 

 

8. Fair-Play-Pokal

Ein Vereinsleben ist immer ein Zusammenspiel vieler Personen, die ein gemeinsames Hobby am Sport oder anderen Dingen teilen.

In unserem Verein gibt es zum Glück immer wieder Personen, die sich durch ihren Einsatz besonders für das Vereinsleben engagieren.

Das fair miteinander Umgehen, das Dasein wenn einer fehlt und das Helfen bei all den vielen Aufgaben, ist heute nicht selbstverständlich.

Fair Play Pokal gestiftet von Horst Palm 1972

Dieser Fair-Play-Pokal, der jedes Jahr neu verliehen wird, soll als Anerkennung und Dank sowie als Vorbild für andere dienen.

Gestiftet wurde dieser Pokal von Horst Palm, einem Schwimmer und Wasserballer aus der Anfangszeit des Vereins, der nach Kanada ausgewandert ist. Er wollte damit seine Verbundenheit mit den Verein zum Ausdruck bringen und gleichzeitig den Kontakt aufrecht erhalten.

In der Anfangzeit wurde der Pokal mit der Bitte übergeben, Neuigkeiten aus dem Verein an Horst Palm zu schreiben.

Nach Erhalt der neuesten Nachrichten aus „good old Germany“ kam dann ein kleines Geschenk aus Kanada zurück.

 

9. Das gesellige Vereinsleben

Was ist ein Verein ohne das gesellige Miteinander.

Wer gemeinsam Siege erringt, will auch gemeinsam feiern.

Hierzu gehört unser traditionelles Grünkohlessen in der Gaststätte Dröge oder im Kolpinghaus in Georgsmarienhütte.
 

Grünkohlessen 2007

Bei gutem Essen und Musik werden in der kalten Jahreszeit die Erfolge noch einmal gefeiert, indem die Sieger der Vereinsmeisterschaften hierbei geehrt werden.

Außerdem wird in diesem Rahmen auch der Fair-Play-Pokal verliehen.

Zum Saisonabschluss, am letzten Trainingsabend vor den Ferien, wird die Gelegenheit genutzt, beim gemeinsamen Grillen in unseren Clubraum die Saison ausklingen zu lassen.

Im Dezember um den Nikolaustag gibt es für unsere Kleinsten eine Nikolausfeier im Schwimmbad. Mit großen Augen erhält hier jedes Kind und auch mancher Älterer ein Geschenk vom Nikolaus.

Für die Zukunft

Wir hoffen, dass noch viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den folgenden Jahren sich in unserem „SVG“ wohlfühlen und gemeinsam Erfolge feiern werden.

In diesen Sinne:

Gut Nass!

      

Der aktuelle Vortsand